Langzeitführung bedeutet, dass der größte Teil der Teige für alle Semmelsorten, Plunderstücke und spezielle Brotsorten einen Tag bevor wir sie backen hergestellt werden.

Die verschiedenen Backwaren haben so 16 – 20 Stunden Zeit um bei ca. + 6°C alle Aromastoffe zu entwickeln, die für den unverwechselbaren Geschmack sorgen.



Der Kerneffekt der Langzeitführung ist, dass ein Teil der im Mehl vorkommenden Stärke bei der langen Teigruhezeit und der kühlen Temperatur durch natürliche Enzyme zu Aromastoffen umgewandelt wird. Durch diesen natürlichem Teigreifungsprozsess und vielen weiteren Faktoren werden die Gebäckstücke für den Konsumenten bekömmlicher und "liegen nicht so schwer im Magen". Ein weiterer Vorteil ist die lange Stehzeit: das Mehl kann sehr viel Wasser binden, dies sorgt für eine längere Frische der Gebäcke.